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CO2 – Bepreisung in den Sektoren Wärme und Verkehr startete am 1.1.2021

Auf fossile Energieträger wie Gas, Flüssiggas, Diesel, Benzin und Heizöl wird ab 1.1.2021 ein Festpreis von 25 € pro Tonne CO2 erhoben. Die Abgabe steigt von Jahr zu Jahr, zunächst auf 30 € im Jahr 2022 bis auf 55 € im Jahr 2025.

Durch diese Maßnahme erhöht sich 2021 der Benzinpreis um rund 7 Cent, der Heizöl- und Dieselpreis um rund 8 Cent pro Liter. Eine Entlastung für die Verbraucher und Unternehmen soll über die Senkung der EEG Umlage bei Strom erfolgen. Außerdem steigt die Pendlerpauschale ab dem 21. Kilometer von 30 auf 35 Cent für jeden Kilometer der einfachen Fahrt zur Arbeit.

Die CO2 – Bepreisung soll dazu beitragen, dass weniger fossile Brennstoffe verbraucht werden und die Treibhausgasemissionen in den Sektoren Gebäude und Verkehr sinken.

Es lohnt sich dennoch, weiter auf Heizöl zu setzen. Durch die günstigen Notierungen wird die CO2-Abgabe teilweise kompensiert. Denken Sie bitte gründlich über eine Modernisierung mit sparsamer Öl-Brennwerttechnik nach. Sie lohnt sich. Sie reduzieren Ihren Heizölbedarf um 30 Prozent. Auch mit dem richtigen Heizen und Lüften sparen Sie Energie. Anregungen geben Ihnen unsere Energieeinspartipps für Haus und Heizung. Und noch eine Empfehlung:

Entscheiden Sie sich beim Kauf für unser Power-Heizöl und Premium-Diesel. Sie schonen Ihren Geldbeutel und die Umwelt!


 

 

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Energiespartipps für Haus und Heizung

Mehr als drei Viertel des gesamten Energieverbrauchs in einem Privathaushalt gehen auf das Konto von Raumheizung und Wärmeerzeugung. Größere Mengen Energie lassen sich nur durch eine Heizungserneuerung  oder Modernisierung und Gebäudedämmung einsparen.

Aber durch einen klugen Umgang lassen sich durchaus einige hundert Euro pro Heizsaison sparen. Unsere einfachen Energiespartipps zeigen, wie das gelingt, ohne dass der Wohnkomfort leidet.

1.   Fenster in Dauerkippstellung treiben den Energieverbrauch enorm in die Höhe. Stattdessen die Räume zwei- bis dreimal täglich höchstens 5 Minuten lang bei weit geöffneten Fenstern durchlüften. Die Heizkörperventile währenddessen schließen, sonst schalten sie auf volle Leistung.

2.   Herabgelassene Rollläden und geschlossene Vorhänge verringern den Wärmeverlust durch die Fenster, gleichzeitig schützen sie vor Zugluft.

3.   Möbel oder schwere Vorhänge vor den Heizkörpern behindern die Wärmeausbreitung. Das gilt ebenfalls für massive Heizkörperverkleidungen und Wäschestücke oder Handtücher, die zum Trocknen über oder vor Heizkörper gehängt werden.

4.   Überhitzte Räume sind nicht nur ungesund, sondern erhöhen auch überproportional die Heizkosten. Als Faustregel gilt: Die Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad reduziert den Energieverbrauch um rund 6 Prozent.

5.   Wenn Heizkörper gluckernde Geräusche abgeben und nicht mehr richtig warm werden, müssen sie entlüftet werden. Denn bei Luftblasen im Heizsystem kann das Wasser nicht mehr ausreichend zirkulieren.

6.   In wenig genutzten Räumen, wenn die Bewohner nicht da sind und während der Nachtstunden kann man die Raumtemperatur absenken. Allerdings nicht unter 14 bis 16 °C, um Feuchteschäden vorzubeugen. 

7.   Wenn ein Heizkörper beständig  gleich warm bleibt, ist das ein Indiz für ein defektes Thermostatventil. Auch schwergängige Thermostate regulieren die Temperatur nicht mehr korrekt und sollten ausgetauscht werden.

8.   In Heizkörpernischen verringert eine wärmereflektierende Thermofolie übermäßige Energieverluste. Sie wird auf die Wand hinter dem Heizkörper geklebt.

 Quelle: Institut für Wärme u. Oeltechnik (IWO)